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Fragmentiertes Porträt mit vielfach gespiegelten Augen aus Shifting Perspectives
04 / PHOTOGRAPHY · MIXED MEDIA

Shifting Perspectives

36 Arbeiten über Perspektive, Wahrnehmung, Identität und Zeit – und über die Bilder, die wir uns von Menschen machen.

01 / ZWEITER BLICK

Ein Mensch ist immer mehr als der Ausschnitt, den wir kennen.

Klaus Terbecks fotografische Arbeiten fusionieren visuell Themen wie Perspektive, Wahrnehmung, Identität und Zeit.

Shifting Perspectives 1 + 2 zeigt fragmentierte Porträts sowie ausdrucksstarke Kompositionen mit Farb- und Struktur­elementen. Verschiebungen, Spiegelungen und visuelle Überlagerungen eröffnen neue Blickwinkel und laden dazu ein, Wahrnehmung neu zu hinterfragen.

Wir begegnen Menschen in Rollen.

In der Schule, bei der Arbeit, am Kaffeetisch: Erfahrung zeigt uns immer nur einen Ausschnitt. Je öffentlicher eine Person wird, desto mehr Perspektiven entstehen – geprägt von Nähe, Distanz, Erinnerung und Medien. Aus vermeintlicher Wahrheit werden Bilder, aus Bildern neue Projektionen.

Fragmentierte Komposition in Pink, Creme und dunklen Tönen
01Pink leuchtet zwischen dunklen Schnitten. Das Gesicht bleibt anwesend, obwohl die vertikalen Fragmente jede Eindeutigkeit verweigern.
Helles mehrfach fragmentiertes Porträt in einer Ausstellung
02Blicke, Mund und Hauttöne wiederholen sich – vertraut und doch jedes Mal anders. Identität erscheint als bewegliche Wahrnehmung.
Schwarzweiße fragmentierte Porträtarbeit an einer Wand
03Schwarz, Weiß und die Lücken dazwischen reduzieren nicht den Menschen – sie machen sichtbar, wie viel der Blick ergänzt.
Expressive Porträtkomposition in leuchtendem Blau, Schwarz und Weiß
04Leuchtendes Blau zieht den Blick an, Schwarz bricht ihn. Farbe wird nicht Dekoration, sondern Richtung, Energie und Widerspruch.
Künstlerin beim Hängen gerahmter Arbeiten
05Der Dialog beginnt schon beim Hängen. Abstand, Augenhöhe und Nachbarschaft entscheiden mit, was ein Werk erzählt.
Mehrere Arbeiten von Shifting Perspectives im Ausstellungsraum
06Im Raum werden die Arbeiten zu Gesprächspartnern. 36 Bilder in zwei Ausstellungen – jede Begegnung eröffnet eine weitere Perspektive.
Fotografie ist die Basis. Nicht die Grenze.

Die Motive werden demontiert, fragmentiert und neu zusammengesetzt; anschließend mit Öl, Acryl, Aquarell, Bunt- und Bleistift weitergeführt, übermalt oder beschriftet. So trägt jede Oberfläche nicht nur ein Bild, sondern auch die Spuren ihrer Veränderung.

Die Arbeiten wollen kein Urteil vorgeben. Sie laden dazu ein, ein zweites Mal hinzusehen – und vor dem Urteil einen Dialog zuzulassen.

Mehr sehen beginnt mit einem zweiten Blick.

UMFANG36 works / 2 exhibitions

MEDIENPhotography / Oil / Acrylic / Watercolour / Pencil

THEMENPerception / Identity / Time / Public image

METHODEFragmentation / Reflection / Overlay / Recomposition

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